Zwischen Themes und Plugins: WordPress und ich im Laufe der Jahre

Hey! Ihr glaubt es nicht (ich selbst fast auch nicht), aber dieses Jahr feiere ich mein 17-jähriges Jubiläum mit WordPress! Ja, richtig gelesen – s i e b z e h n Jahre. Irgendwann 2009 habe ich meine erste Installation gestartet. Krass, oder? Seitdem sind WordPress und ich ein unschlagbares Team. Kein Fremdbloggen, kein Rumprobieren – nur ich, mein Blog und ein bisschen Wahnsinn.

Ok, dieser Blog hier existiert noch nicht so lange. Erst ein paar Jahre. Aber mein alter Blog! Mein Schmuckstück. Man, ich vermisse ihn und all unsere Erinnerungen.

Gutenberg – oder wie ich fast das Bloggen aufgegeben hätte

Alles war friedlich. Ich war zufrieden. Ich liebte das Bloggen. Dann kam Gutenberg. Oh. Mein. Gott. Ich fühlte mich wie ein Dinosaurier, der plötzlich mit Tablets arbeiten soll. Ich habe ihn gehasst. Wirklich gehasst. So sehr, dass ich extra ein Plugin installiert habe, nur um den guten alten Classic Editor zurückzubekommen. Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht, habe ich mir gesagt – und Gutenberg war der saure Apfel, den ich partout nicht essen wollte.

Und Zwischenüberschriften? Pfff. Damals ein rotes Tuch. Alles musste schön zusammenhängend in einem endlosen Block stehen, sonst war’s „chaotisch“. Heute? Ich kann kaum noch einen Text ohne sie schreiben. Überschriften sind quasi meine Rettungsringe im Meer aus endlosem Text – ohne würde ich ertrinken.

Themes – damals ein monatliches Abenteuer

Früher waren Themes simple Spielzeuge. Wir wechselten fast monatlich – einfach, weil es Spaß machte. Mal dieses Layout, mal jenes. Neue Farben, neue Schriftarten – jedes Mal wie Weihnachten. Wie habe ich es geliebt eine Datei zu öffnen und von 0 anzufangen und drauf los zu coden.

Heute? Neue Themes zu erstellen ist ein Marathon voller Fallen: Sicherheitslücken hier, eingebettete Codes da, Funktionen überall. Ich wollte manchmal den Computer durch die Wand werfen (zum Glück habe ich’s nur gedanklich getan). Es hat Ewigkeiten gedauert, bis ich ein Theme gefunden habe, das mich 100 % glücklich macht. Die schönsten Themes werden natürlich nicht mehr aktualisiert. Weil die Masse jetzt auch lieber auf Block Themes mit Full Site Editor (FSE) setzt. Habe ich mal ausgetestet! Spannend.

Gutenberg und ich – das große Comeback

Und jetzt? Nun, Gutenberg und ich sind beste Freunde. Wirklich! Ich klicke fröhlich durch Blöcke, als hätte ich nie etwas anderes getan. Wer hätte gedacht, dass ich mal freiwillig sage: „Danke, Gutenberg, dass du existierst“? Das Leben steckt voller Überraschungen.

Plugins – kleine Helfer oder heimliche Chaosbringer?

Ah, Plugins. Früher dachte ich: „Mehr ist besser!“ Heute weiß ich: Manchmal bringen sie alles durcheinander, wenn man nicht aufpasst. Updates vergessen? Boom – der Blog zeigt nur noch weiße Seiten. Ein Plugin zu viel installiert? Boom – der Blog stürzt ab. Spaßig? Auf ironische Weise total.

Auch hier gab es in den Jahren etliche Momente, an denen ich den Computer hochkant durch die Wand werfen wollte. Zum Glück ist nie etwas passiert.

17 Jahre – und weiter?

17 Jahre sind geschafft. Ob wir nochmal 17 Jahre durchhalten? Keine Ahnung. Aber eines ist sicher: Mit WordPress wird es nie langweilig. Zwischen Themes, Plugins, Gutenberg und Sicherheitsupdates bleibt jeder Tag ein kleines Abenteuer – ein Chaos mit Stil, quasi.

Ich bin wirklich zufrieden mit allem. Ich habe alles, was ich brauche. Und vor allem: ich habe Spaß. Klar, die Leserschaft ist nicht mehr so wie vor 17 Jahren, aber hey – wer weiß, wie es mit den sozialen Medien weitergeht? Vielleicht feiern wir im nächsten Jahrzehnt das Comeback der Blogger! Who knows?

Und ihr so – wie lange bloggt ihr schon, begleitet WordPress schon so lange wie ich, oder seid ihr ganz frisch dabei?



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11 Kommentare zu „Zwischen Themes und Plugins: WordPress und ich im Laufe der Jahre“

  1. Du hast die Sidebar jetzt auch links. Ich mag das derzeit irgendwie ganz gerne 🙂
    Oh Gott ja, mir ging es wie dir mit dem neuen Editor und ich hatte ganz früher auch monatlich neue Themes… hachja… das waren noch Zeiten…

    1. Jaa, gut aufgepasst! Hihi. Mein inneren Monk hat es zu sehr gestresst, dass die Überschriften nicht mit der rechten Sidebar zusammenpassten (zu viel freie Fläche) 😂
      Ja! Monatlich klingt aber schon wieder verlockend! Vielleicht zur Jahrszeit frische Farbe rein. Hmm.

    2. Ha, ich habe eine ganz ähnliche Geschichte, nur schon seit 2004, damals noch mit zwei anderen Blogs, das jetzige gibt’s seit 2014. Früher hieß es Themes bauen und perfektionieren, mit langem Atem. Dann kam eine neue Zeit ohne Webdesign, dafür WP ab 5.9 und Block-Themes. Ich habe mich mit dem Gutenberg schnell angefreundet, weil ich mit HTML5 und CSS3 nicht weitermachen wollte. Die Zeit war für mich einfach vorbei.
      Seitdem nutze ich die mitgelieferten Standardthemes und passe sie mit dem Gutenberg an meine Vorstellungen an.

      1. Jeder findet für sich das Richtige 😊

  2. Hey!

    Ich habe lange Zeit WordPress gemieden und würde es wahrscheinlich immer noch tun, wäre Blogger benutzerfreundlicher. Und dann war da ja auch noch die Sache mit der DSGVO …

    In all den Jahren habe ich mich an WordPress gewöhnt, auch wenn es Dinge gibt, die mich stören. Aber das gibt es überall.

    1. Schade, dass dich immer noch Dinge sehr stören, dass du damit nich richtig Freude hast (so klingt es ein bisschen) 😢

  3. Meine ersten Blogs habe ich noch mit Blogger geführt. Seit meinem jetzigen Blog (2021) nutze ich WordPress und bin ziemlich zufrieden damit 🙂 Ein Plugin für den Classic Editor habe ich auch sofort installiert, obwohl ich ja ganz neu mit WordPress angefangen habe und ich Gutenberg als Teil des Systems hätte verstehen wollen. Wollte ich nicht. Seit 2024 bin ich auf Gutenberg umgestiegen. Ich bin nicht ganz dicke wie du, aber wir sind ganz gut miteinander so hehe.
    Es ist immer wieder interessant deinen Blog zu entdecken – weil es so viele schöne Kleinigkeiten gibt. Ist das ein Basistheme und du wendest dann noch viel CSS oder wie funktioniert das? (asking for a friend :D)

    1. Uiii vielen Dank! 💕
      Ja, ich habe mir mal ein Theme gekauft und ein Child-Theme dazu erstellt und alles selbst angepasst (CSS sowieso, manchmal auch Template Stücke in den .php Datein). Ich habe aber auch seit ein paar Tagen total gefallen am Block-Editor gefunden, da lässt sich zwar nicht Effekten und CSS werkeln, ist aber deutlich schneller und moderner 🙂 Falls du präzise Fragen hast, gerne her damit (ich lieb das Thema 😂)

      1. Das Angebot ist notiert! Jetzt erst mal herausfinden, was es mit diesem Child-Theme auf sich hat. Hab ich schon mal gehört, aber das war’s dann auch ^^“

  4. Da schau her. Und ich dachte, ich wäre der einzige Blogger, der noch von annodazumal übrig geblieben ist. Ja, Gutenberg konnte ich auch nichts abgewinnen. Der Classic Editor war simpler und machte keine Macken. Als ich superlange Beiträge schrieb, ging Gutenberg in die Knie. Das Editieren war praktisch unmöglich. Vor kurzem – du hast ja den Beitrag gelesen – bin ich auf ein superduper Theme umgestiegen. Nicht umsonst, versteht sich. Aber was ist heutzutage noch gratis zu haben? Ich bin wirklich zufrieden, um nicht das Wort glücklich zu verwenden.

    Wie ich sehe, bist du gut eingerichtet. Fein. Ich schick dir liebe Grüße aus der Stadt an der blauen Donau.

    1. Ja, doch! Irgendwo wild verstreut gibt es noch die Blogger. Freut mich, dass du mit deinem Theme zufrieden bist! 😊

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