24 Stunden Auszeit auf dem Campingplatz

Lang ist’s her, seit dem wir das letzte mal auf unseren Campingplatz ein Wochenende oder den Urlaub verbracht haben. Nach unseren Umzug ins Nirgendwo waren wir natürlich noch weiter vom Platz entfernt und so wurde es immer seltener, dass wir einen Ausflug dorthin gemacht haben. Aber nun ist es wieder soweit. 🤗

Anfang letzten Jahres haben wir ja einen Dauerstellplatz auf einem Campingplatz. Wir waren in den kalten Wintermonaten eigentlich jedes Wochenende dort, bis April. Ob minusgrade draußen, egal. Wir waren da. Ich, meine Heizdecke und die Hunde, die sich regelmäßig darüber gestritten haben, wer jetzt eigentlich mehr Platz braucht. Spoiler: immer die Pepsi. Ich liege einfach wie ein Shrimp daneben.

Diesmal sind wir im April gestartet, allerdings mit deutlich angenehmeren Temperaturen. Unser Plan war simpel: Freitag hin, Samstag Nachmittag wieder weg. 24 Stunden Auszeit. Kurz, aber offenbar ausreichend, um sich wieder ein bisschen wie „wir machen Camping und sind total organisiert“ zu fühlen.

„Nur“ mal nach dem Rechten sehen

So diese harmlose Version von „wir fahren mal kurz hin und machen bestimmt nichts Großes“. Wir hatten ehrlich gesagt erwartet, dass der Rasen inzwischen irgendwo auf Brusthöhe steht und wir uns erstmal mit der Machete durchkämpfen müssen. Aber nope. Stattdessen: Wildkaninchen. Viele Wildkaninchen. Sie nehmen ihre Aufgabe als Rasenmäher sehr ernst. Dafür gibt’s halt auch die passende Hinterlassenschaft dazu. Sagen wir so: man sieht, dass hier gearbeitet wird. Tiefe Stolperfallen inklusive.

Und dann dieser Gundermann überall. Der wächst einfach. Ohne zu fragen. Ohne Pause. Ohne Rücksicht auf irgendwas. Sieht hübsch aus, aber ich bin mir noch nicht sicher, ob ich ihn als „Deko“ oder als „Problem“ einordnen soll.

Transporter, Hunde und das übliche Drama 🚐

Diesmal sind wir mit dem Transporter gefahren. Hat sich ein bisschen angefühlt wie großer Umzug, obwohl wir nur 24 Stunden geblieben sind. Pepsi war wie immer komplett unauffällig. Rein, hinlegen, schlafen, fertig. Und dann Bounty. Unsere persönliche Sirene. Ich sag’s euch, da müsste eigentlich ein Blaulicht auf’s Dach. Seit dem ersten Tag, als wir sie als Welpe abgeholt haben, ist Autofahren bei ihr grundsätzlich ein emotionales Großereignis. Seit fast 9 Jahren Training und es ist… sagen wir mal: besser in ausgewählten Fahrzeugen. In anderen: komplette Eskalation mit Soundtrack für die Nachbarschaft im Umkreis von 2km. 🙈

Am Ende haben wir eigentlich nicht viel gemacht. Ein Wohnwagen wurde wieder auf den Platz gebracht (der, der vorher für den TÜV runter musste). Der große kommt demnächst auch wieder drauf. Und ja, die Diskussion gab’s natürlich wieder: verkaufen oder behalten. Überraschung: wir behalten ihn. Natürlich.

Sonst? Viel sitzen, bisschen gucken, bisschen „wir könnten ja noch…“ sagen und es dann einfach lassen. Klassischer Campingplatz-Modus eben. War auch herrlich bei um die 20 Grad bei Sonnenschein! ☀️

Ihr merkt vielleicht schon, wie sehr sich der Frühling auf meine Stimmung und Motivation auswirkt, oder?! Endlich komme ich aus meinem Loch gekrochen. Und vielleicht kommt hier demnächst (oder irgendwann dieses Jahr, ich kenn‘ mich ja) wieder mehr zum Thema. Ich hab das schon öfter gesagt, ich weiß. Aber vielleicht wird’s ja was, wenn man es einfach oft genug behauptet.



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