Juni 2026 – mit Sonnenbrand und ein bisschen zu viel Kopfchaos

Schon wieder ist ein Monat rum. Und nicht nur irgendeiner, sondern direkt der Juni. Heißt im Klartext: Das erste halbe Jahr 2026 ist einfach schon vorbei. Halbzeit also. Cool. Blöd nur, dass ich das Gefühl habe, in diesen sechs Monaten exakt gar nichts geschafft zu haben. 😅 Also natürlich nicht wirklich nichts. Aber ihr kennt dieses Gefühl vielleicht: Die Zeit ist einfach an einem vorbeigelaufen und irgendwie hat man mehr Energie ins Durchhalten als ins Leben gesteckt. Nicht unbedingt die Art von Rückblick, bei der man sich selbst anerkennend auf die Schulter klopft, ne?

Das merkt man übrigens auch hier auf dem Blog. Im Juni war es hier ziemlich still – nicht, weil es nichts zu erzählen gegeben hätte, sondern weil ich irgendwie einfach überhaupt nicht dazu gekommen bin. Ich habe gefühlt kaum Zeit am PC oder Laptop verbracht. Irgendwie hat sich das diesen Monat einfach nie ergeben. Wie gesagt: Ich hatte ständig das Gefühl, zu nichts zu kommen. Ich gelobe also auch an dieser Stelle mal ganz vorsichtig Besserung. Wobei wir alle wissen, dass solche Sätze ungefähr dieselbe Erfolgsquote haben wie gute Vorsätze an Silvester. 😄

Der Juni war jedenfalls mal wieder eine kleine Achterbahnfahrt. Emotional, energietechnisch, nervlich – sucht euch einfach eine Kategorie aus. Es gab ein paar Dinge, die mich ordentlich runtergezogen haben, aber eben auch Momente, über die ich mich ehrlich freuen konnte. Also alles wie immer: ein bisschen läuft gar nicht“ und ein bisschen ach guck, ich lebe ja doch noch“.

Mental leider auch wieder nicht ganz ohne

Wie schon im letzten Monatsrückblick habe ich so die leise Vermutung, dass die glorreich inkompetente Arbeit diverser Ämter daran nicht ganz unschuldig ist. Im Onlineportal steht zwar, mein Antrag sei durch, aber bis heute hat sich kein Bescheid in meinen Briefkasten verirrt. Vielleicht ist der inzwischen auch einfach irgendwo online zum Selbstausdrucken versteckt. Wer weiß das schon. Stellenempfehlungen und anderer völlig unnötiger Papierkram finden den Weg zu mir dagegen weiterhin zuverlässig. Prioritäten und so. Also heißt es erstmal weiter hoffen, dass die paar Peanuts irgendwann tatsächlich auf meinem Konto landen. 🤡

Dazu kamen wieder ein paar Tage, an denen ich mich körperlich und mental einfach komplett matschig gefühlt habe. So richtig mit random Schmerzen überall, diesem allgemeinen Unwohlsein und einer ordentlichen Portion Unzufriedenheit mit mir selbst. Eine Kombination, die ich wirklich niemandem empfehlen kann. Es gab auch Tage, an denen ich die Wohnung einfach gar nicht verlassen habe. Wirklich gar nicht. Nicht mal für den Müll. Nichts.

Obendrauf hatte ich diesen Monat wieder erhöhte Werte, die auf Hypopnoe hindeuten, und mein Blutsauerstoff ist nachts bis auf 93 % gefallen. Irgendwie ist gerade einfach der Wurm drin. Die Werte werde ich auf lange Sicht definitiv im Auge behalten müssen.

Campingplatz-Abenteuer ging weiter

Am Campingplatz ging’s natürlich trotzdem weiter. Nicht schön, aber funktional. Also quasi mein aktuelles Lebensmotto. Das undichte Dachfenster habe ich erstmal ganz stilvoll mit einem großen Müllsack abgedeckt, damit wenigstens kein weiteres Regenwasser reinläuft. Interior Design kann ich. Außerdem wurde der Rasen gemäht, einer der beiden alten Stellplätze leergeräumt und abgegeben und der Zaun erstmal provisorisch gesetzt. Ein paar Stangen in den Boden, Maschendraht dran und fertig war die erste Sicherheitslösung. Erstmal reicht’s. Hauptsache, die Hunde können nicht ausbüxen, bis irgendwann genug Geld für etwas Vernünftiges da ist.

Die letzten Wochenenden haben wir wegen der Temperaturen allerdings eher zuhause verbracht. Im Wohnwagen wird’s bei 35 Grad ohne Luftzug nämlich ungefähr so gemütlich wie in einem Umluftofen. Einen Tag haben wir das noch durchgezogen, danach sind wir freiwillig wieder nach Hause gefahren. Die Nächte dagegen waren herrlich. Mit offenen Fenstern und 25 Grad schläft es sich wirklich angenehm. Wobei ich natürlich irgendwann trotzdem wieder eine Decke gebraucht habe, weil es mir „zu frisch“ wurde. 🙈

Ein richtig schöner Moment war unser Ausflug an die Weser. Pepsi hat dort nämlich einfach mal ihren Freischwimmer gemacht. Ehrlich gesagt hätte ich ihr das gar nicht zugetraut. Ich bin ein gutes Stück ins Wasser gelaufen. Bei Bounty weiß ich inzwischen, dass spätestens auf Bauchhöhe Schluss ist und sie lautstark reklamiert, ich möge gefälligst wieder zurückkommen. Pepsi dagegen ist einfach ein paar Meter zu mir rausgeschwommen, hat mich angestupst und wollte mich gefühlt wieder einsammeln. Eine absolute Süßi. ☺️

Von diesen paar entspannten Minuten am Wasser habe ich mir übrigens direkt einen ordentlichen Sonnenbrand mitgebracht. Also so richtig schön krebsrot. Gemerkt habe ich das natürlich erst später vorm Spiegel. Upsi. Sonnencreme hatte ich selbstverständlich zuhause vergessen. Obwohl ich vorher sogar noch daran gedacht hatte. Aber wie das eben so ist: Einmal aus den Augen, direkt aus dem Sinn. Immerhin blieb’s bei der Farbe. Ein bisschen gejuckt hat die Haut zwar, aber ansonsten war’s halb so wild. Ein weiteres Highlight war übrigens Pepsis Fundstück: ein Kaninchenschädel. 💀 Ich war kurz versucht, den mitzunehmen. Irgendwo zwischen „eigentlich ganz cool“ und „vielleicht habe ich auch einfach nicht mehr alle“ habe ich ihn dann aber doch liegen lassen.

Zuhause wurde natürlich auch wieder alles umgeworfen

Nachdem ich mit den sonnengelben Gardinen einfach nicht warm geworden bin, mussten die wieder weg. Blöd nur, dass es mir ohne Gardinen dann natürlich auch nicht hundertprozentig gefallen hat. Ich hatte noch andere Gardinen in einer ähnlichen Leinenoptik wie die Doppelrollos hier liegen und die haben direkt einen ganz anderen Effekt gemacht.

Meine Mutter hat sie dann netterweise umgenäht – aus vier mach acht sozusagen – und jetzt würde ich tatsächlich behaupten, dass ich zufrieden bin. Es wirkt nicht mehr so leer, aber eben auch nicht überladen. Also ausnahmsweise mal eine Lösung, die ich nicht drei Tage später schon wieder ändern wollte. Das sollte eigentlich gefeiert werden. 😄

Eigentlich wollte ich auch etwas Neues für den Blog machen, aber am Ende gefällt mir doch nichts so wirklich besser als das, was ich aktuell habe. Klassischer Fall von „Idee gut, Umsetzung na ja“. Eines Nachts habe ich aber trotzdem ein bisschen mit den Formaten gespielt – und siehe da: Die Seiten sehen jetzt ein Stück abwechslungsreicher aus. Nichts, was sich stur wiederholt, sondern eher zufällig verteilt, je nachdem, wie ich den Beitrag zuweise. So ein bisschen wie kleine Highlights zwischendurch. Ich mags! ✨

Kleinanzeigen-Eskalation? Natürlich. 🛋️

Ich bin einfach viel zu anfällig für gute Schnäppchen. Eigentlich wollte ich nur einen Esstisch und passende Stühle haben, weil ich langsam keine Lust mehr hatte, wie ein kleiner Shrimp auf dem Sofa mein Essen zu balancieren. Also habe ich auf Kleinanzeigen wegen Stühlen angefragt. Auf meine Frage nach dem Preis bekam ich… ein Foto von einem Sofa geschickt. Mit der Frage, ob ich daran nicht auch Interesse hätte. HALLO?! 🤡 Bei einem ursprünglichen Neupreis von rund 800 Euro hätte ich nicht mal ein Zehntel davon bezahlt. Als ob ich da Nein sage. Das wäre ja fast schon unhöflich gewesen.

Also wurde aus einer harmlosen Kleinanzeigen-Anfrage mal wieder eine spontane Aktion, wie sie bei mir grundsätzlich erst nach 21 Uhr entsteht und keine 24 Stunden später komplett eskaliert und umgesetzt wird. Heißt in diesem Fall: Bei 27 Grad einmal quer von Hamburg-Ost nach Hamburg-West fahren, Möbel aus dem dritten Stock schleppen, zuhause fast direkt das alte Sofa raus und das neue rein. Ganz normale Freizeitbeschäftigung eben. 😅

Zuckerfrei läuft… eher so mittel

Diesen Monat dachte ich mir, ich halte einfach mal fest, an wie vielen Tagen ich tatsächlich auf Softdrinks verzichtet habe. Passend zu den Monatstagen finde ich die Statistik irgendwie ganz spannend, oder?

Das Ergebnis war allerdings… ausbaufähig. 13 von 30 Tagen ohne Softdrink. Nicht gerade rekordverdächtig. Ich schiebe das jetzt einfach mal auf den ganzen Stress und die Umstände, die mich diesen Monat ziemlich runtergezogen haben. Ist passiert. Abhaken. Krönchen richten. Im Juli bitte wieder besser. 😌

Immerhin war’s warm 🔥

Was mich im Juni dafür wirklich glücklich gemacht hat, waren die heißen Tage. Ich weiß, viele von euch gehören eher zu Team Frühling oder Herbst. Ich dagegen bin einfach komplett Sommerkind. Während andere nach dem dritten Tag mit über 25 Grad schon anfangen zu schmelzen und zu jammern oder meckern, blühe ich erst richtig auf. Endlich konnte ich einfach mit T-Shirt oder kurzer Hose raus, ohne beim ersten kleinen Windstoß direkt das Gefühl zu haben, spontan einzufrieren.

Zweite Halbzeit kann starten

Dass das erste halbe Jahr jetzt schon vorbei ist, fühlt sich trotzdem irgendwie komisch an. Im Nachhinein wirken die letzten Monate auf mich, als hätte ich sie zwar irgendwie erlebt, aber eben nicht richtig gelebt. Als wäre ich die ganze Zeit anwesend gewesen, ohne wirklich da zu sein. Versteht ihr?

Ich hoffe einfach, dass der Juli wieder ein bisschen mehr Aufwind mitbringt. Muss gar nicht schnell gehen. Muss auch gar nicht spektakulär werden. Schleppend reicht mir völlig. Hauptsache, es geht überhaupt mal wieder in die richtige Richtung. 😅

Wir werden sehen, was der Juli so mitbringt. / Photo Dump Ende. 📸



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4 Kommentare zu „Juni 2026 – mit Sonnenbrand und ein bisschen zu viel Kopfchaos“

  1. Kein Monat ohne Kleinanzeigen-Eskalation! XD
    Und schön, dass du dich langsam wohlzufühlen beginnst. 🥹

  2. Krebsrot, Tomatenrot, Farbe der Liebe,… wie auch immer. Ich hatte erstmal in ein UV Shirt investiert 😉

  3. Ich muss sagen mir gefällt die neue Gardinen Variante auch besser. Das Gelb ist doch etwas kräftig. Das muss man mögen. Hier warten auch noch welche endlich aufgehangen zu werden.
    Der Juni war ein seltsamer Monat. Mir ging es da irgendwie wie dir. Müde, matschig, unzufrieden, keine Lust auf Bloggen und all das, was du da oben beschreibst…

  4. Ich bin wohl die einzige die deine gelben Gardienen geliebt hat? 😅
    Die neuen sind auch super, aber die gelben die hatten was. 😇 Hat halt nicht jeder.

    Ich bin ehrlich, den Kaninchenschädel hätte ich mitgenommen. 😂

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