Drei Monate zuckerfrei – und was jetzt?

Hej, lang ist’s her, seit ich über meine Mezzo Mix-Sucht geschrieben habe. Ich wollte erstmal abwarten. Das nächste „Projekt Zuckerfrei“ wollte ich diesmal nicht groß ankündigen – zu viel Druck, und ich hatte irgendwie keine Lust auf diese extra Portion Stress. Also hab ich einfach ein paar Tage ausprobiert. Und plötzlich… naja, aus ein paar Tagen wurden ein paar Wochen.

Und jetzt sitze ich hier, tippe diesen Beitrag und denke: „Wie konnte das alles plötzlich so einfach werden – und gleichzeitig so weird schwer?“

Wasser statt Mezzo Mix – wie ich heimlich erwachsen wurde

Dieses Mal hab ich gar nicht gedacht: „Jetzt machst du deine Challenge!“ Ich hab einfach gemacht. Immer wenn mein Glas vor mir stand, hab ich mir gesagt: „Ach, hol mal schnell Wasser. Oder zwei.“ Irgendwann war ich an einem Punkt, da öffne ich eine Flasche Sprudelwasser, schenke mir das Glas voll, trinke, schütte nach, trinke, schütte nach… zack, 0,7 Liter weg. Und ich sitze da und denke: „Okay, ich glaube, ich bin erwachsen geworden… oder einfach nur ein Wasser-Junkie.“

Zu Hause steht noch eine halbe Kiste Mezzo Mix – für den Notfall, versteht sich. Aber bisher? Ich bin standhaft geblieben. Ich gucke gar nicht mehr so oft in die Ecke, wo die Flaschen stehen. Ich nehme mein Glas, fülle Wasser nach und gut ist. Ich trinke einfach so viel, dass „nur ein Schluck“ gar keine Chance mehr hat.

Tee, Tiefs und die große Zucker-Dramatik

Mit meinem Tee muss ich ein bisschen haushalten – die Winterteesorten bekomme ich nicht mehr nachgekauft, mimimi. Aber die Standard-Sorten sind eh bei mir Programm. Und tatsächlich: Am Ende trinke ich hauptsächlich Wasser. Wasser! Wer hätte das je gedacht?

Natürlich war es nicht alles Sonnenschein. Tiefs gab es zuhauf. Ich hab an mir gezweifelt, an meiner Motivation, an allem. Manchmal hab ich gedacht: „Ach, nur ein Schluck, nur ein winziger Schluck…“ Aber nope. Es ging nicht. Und wisst ihr was? Irgendwann war dieser Drang einfach weg. Einfach so. Und ich sitze da, schüttele innerlich den Kopf über mein früheres Ich und lache ein bisschen.

Und jetzt? Tracken, kämpfen, nach vorne schauen

Ich bin gespannt, wie es in den nächsten Wochen weitergeht. Ich will meinem Übergewicht, wie schon mal angedeutet, den Kampf ansagen und tracke jetzt fleißig meine Ernährung und Bewegung. Mal sehen, was das noch so bringt – darüber werde ich wahrscheinlich auch nochmal berichten. 😅

Drei Monate zuckerfrei. Drei Monate kleine Dramen, große Erleichterungen und ein bisschen Selbstironie obendrauf. Wer hätte gedacht, dass Wasser so gut tun kann? Ich nicht… es schmeckt immer noch nicht, aber muss ja…




Ein Kommentar zu „Drei Monate zuckerfrei – und was jetzt?“

  1. Mir hat es geholfen auf Tee umzusteigen. Ich trinke zwar eh nicht so Süßes Zeug, aber dafür insgesamt viel zu wenig. Die Kanne Tee habe ich zur kalten Jahreszeit jetzt ganz gut geregelt bekommen. Aber nun, wo es wärmer wird, geht auch die Lust auf Tee wieder weg und ich muss mich wieder mehr zwingen. Gnaaah…

    Glückwunsch auf jeden Fall zu diesem Erfolg!

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