Der September war irgendwie… unspektakulär und gleichzeitig ziemlich voll. Erst denkt man, es wäre kaum etwas passiert und dann stehen da plötzlich 440.000 Schritte, ein fertiger Kleiderschrank, Blogbasteleien, Schlafwerte aus der Hölle und eine wieder ausgegrabene Heizdecke.
Eigentlich alles wie immer. Nur mit weniger Handyfotos. 🙃





PAX vollständig. Also… theoretisch.
Ich habe tatsächlich noch den letzten PAX-Korpus und die letzte KALLVIKEN-Tür bei Kleinanzeigen entdeckt und abgeholt. Damit ist meine Kleiderschrankwand endlich komplett – sogar früher als gedacht. Glück gehabt!
Joa. Die Türen stehen allerdings seit dem ganzen Monat hochkant an der Wand und warten darauf, montiert zu werden. Aber wichtig war ja erstmal, dass ich sie HABE. 😌 Als Nächstes müssten die Schränke noch miteinander verbunden werden, damit die hässlichen kleinen Lücken verschwinden. Außerdem brauchen wir eine neue Wandlampe und eventuell noch Wandhalterungen. Oder wir sagen irgendwann einfach: Ach, wird schon.
440.000 Schritte später
Dafür lief es an anderer Stelle ziemlich gut: Diesen Monat bin ich auf ungefähr 440.000 Schritte beziehungsweise rund 270 Kilometer gekommen. Kann man mal machen.
Mein Körper scheint sich langsam an die tägliche Lauferei gewöhnt zu haben. Die rund 17.000 Schritte an Arbeitstagen merke ich nach Feierabend längst nicht mehr so heftig wie am Anfang. Nur wenn ich länger gesessen oder gelegen habe und danach wieder auftrete, beschwert sich mein Fuß kurz. Trotzdem bin ich ein bisschen beeindruckt davon: 270 Kilometer Bewegung, die ich ohne die Arbeit ziemlich sicher nicht gesammelt hätte. 😅
Weniger Handy, mehr Ruhe
Was sich ebenfalls verändert hat: Ich habe mein Handy inzwischen erstaunlich selten in der Hand. Während der Arbeit liegt es im Spind. In der Pause schaue ich kurz drauf, nach Feierabend gibt es ein schnelles „bin los“ und dann landet es wieder in der Tasche. Zuhause doomscrolle ich noch ein bisschen, aber längst nicht mehr stundenlang. Das merkt man auch an meinen Fotos. Ich habe diesen Monat kaum welche gemacht und auf Gassirunden das Handy ebenfalls selten dabei gehabt. Meh. Eigentlich wollte ich wieder mehr kleine Momente festhalten. Funktioniert bisher ungefähr so gut wie Waschmaschine, Schuhe und Kleiderschranktüren. 😂
Aber dieser unfreiwillige Digital Detox tut mir ziemlich gut. Ich habe im Alltag sowieso schon so viel Input und bin teilweise komplett mit Reizen überladen. Wenn es zuhause einfach still ist, genieße ich das mittlerweile richtig.





Im September gab es natürlich wieder den Bloggerschnack mit meinem Beitrag „Zwischen Minimalismus und drei Pixel nach links“. Dabei habe ich mich etwas mehr als nötig darüber aufgeregt, dass Blognamen vertauscht oder falsch geschrieben wurden. Ich weiß, für einige vielleicht übertrieben, vielleicht war ich auch nicht auf einem guten Fuß, aber sei es drum.
Ich durfte mir übrigens von der lieben Babsi ✨ ihre Instagram-ähnlichen kleinen Recaps als Idee abschauen und nutzen. Bei mir heißen sie jetzt Kurzmitteilungen aka Kurz & Knapp und dort landen künftig Highlights, Gassi-Stories und all die kleinen Dinge, für die es keinen ganzen Beitrag geben wird. Endlich haben diese Mini-Momente und Statusmeldungen irgendwo einen Platz. Ich wollte schon immer eine eigene Art Instagram-Photo Dump unabhängig der Plattform & Algorithmus. Jetzt habe ich meinen eigenen und alles ist direkt persönlicher. 💖 & ja, Es ist auf der Startseite gewollt, dass man diese Beiträge nicht anklicken kann. Hehe. DAAANKEE! 😎
Irgendwo zwischen „läuft“ und „was zur Hölle“
Ansonsten stecke ich aktuell irgendwo zwischen „Neue Arbeit, neues Glück – sagt man doch so, oder?“ und „Wenn der kürzeste Neuanfang einfach nicht enden will“. Letzteres als short info: Mein Krankengeld aus Juli kann immer noch nicht bearbeitet werden, weil die Nachweise des Ex-Arbeitgebers fehlen. Wurden schon x-mal angefordert und auf meine drölfzig Nachfragen wurde… ja, genau – null mal reagiert.
Aber sonst war ich mental den Monat über eigentlich relativ stabil unterwegs. Klar gibt es Momente, in denen ich am liebsten wieder alles hinschmeißen würde, aber meistens rappel ich mich schnell wieder hoch und kurz danach ist das Leben auch wieder okay. Ich glaube, ich muss noch lernen, damit klarzukommen, dass mein Alltag weniger chaotisch geworden ist und ich auch mal einen Gang runterschalten darf. Mein Kopf findet das offenbar trotzdem verdächtig. 😂






Das habe ich unter anderem an meinen Hypopnoe-Werten gemerkt. Die waren zeitweise wirklich mies. Teilweise lag ich bei rund neun Ereignissen pro Stunde, habe schlecht geschlafen und bin nachts komplett nassgeschwitzt aufgewacht. Irgendwann ist mir aufgefallen, dass die richtig schlechten Werte genau in die Zeit gefallen sind, in der zwischen mir und einer Kollegin dicke Luft herrschte. Wir haben uns ausgesprochen und inzwischen sind die Werte wieder grün.
Schon verrückt, wie deutlich der Körper manchmal zeigt, dass einen etwas belastet, während man selbst sagt: „Nö, mir geht’s eigentlich ganz gut.“ So viel dazu. Haha.
Auch über den aktuellen Stand von Projekt Zuckerfrei habe ich mich getraut zu schreiben. In „Wie oft kann man eigentlich neu anfangen, bevor es peinlich wird?“ gibt’s die ungeschönte Version. Spoiler: Lief bisher nicht so super.



Dafür ist jetzt endlich wieder die Zeit gekommen, in der ich unsere Heizdecke aus dem Keller geholt habe. Kaum lag das Ding auf dem Sofa, hat Pepsi sie quasi für sich beansprucht. Dabei habe ich sie nötiger, als sie, haha. Mein Körper und Temperaturregulierung sind keine besonders guten Freunde. Ich friere schnell und verbringe die kalte Jahreszeit deshalb am liebsten mit Heizdecke und Wärmflasche. Und damit endet der September ziemlich passend: Ich habe 270 Kilometer zurückgelegt, trotzdem kaum etwas von meiner To-do-Liste erledigt, weniger aufs Handy geschaut, mehr am Blog gebastelt und kämpfe jetzt mit einem Dackel um meine eigene Wärmequelle.
Läuft doch. 😌
Oktober? Uff neeee. Diesmal möchte ich nichts planen oder mir vornehmen. Der Oktober soll auf mich zukommen, wie er kommt. Ich versuche das Beste draus zu machen. Thats it.








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