Während dieser Beitrag online geht ist die Gartenübergabe schon erledigt. Eine kleine Last fällt uns von den Schultern, weil wir gefühlt irgendwie immer nur Bauchweh bei diesem Thema hatten in den letzten Monaten. Eigentlich haben wir uns das schon länger gedacht. Naja, ich zumindest. Bin ich traurig über den Verlus des Kleingartens? Nope.
Durch die ganze Arbeit mit Nebenjobs und die blöden Schichten war eigentlich von Anfang an klar: der Garten wird auf unserer Prioritätenliste einfach weiter nach unten sinken. Im Urlaub schön geplant, dann doch keine Motivation. Freie Wochenenden, wenn überhaupt waren meistens mit Wocheneinkäufen und anderen Eskalationen verbunden. Ihr merkt, wir haben das Thema immer bis auf’s Letzte verschoben.
Das Elend von Innen




Ich habe hier in meinen letzten zwei Abriss-Beiträgen noch gar nicht das Schlimmste von Allem gezeigt. Bei meinen Beiträgen ging es um unsere neuen „Auflagen“, was dringend weg musste. Der Zustand vom Haus innen? Abgesehen von den fünfzig gesammelten Villeroy & Boch Teeservices und dreimal mehr TV Werbung Rasen- Blumen- und Erdedünger erwartete uns eigentlich die größte Herausforderung. Außen war es ein Steinhaus. Innen war alles mit Holz verkleidet. Nachdem wir gefühlt dreißig Lagen verschiedenster Teppichläufer und PVC Klebeplatten entfernen konnten überraschte uns ein Ameisennest darunter. Die haben sich ihren Weg durch jede kleinste Hausritze gelegt.
Wir hatten zwar schon zig Pläne für das kleine Häuschen zu renovieren und neu zu gestalten, doch irgendwie war es uns nie ernst genug.
In diesem Sinne: bye bye Kleingarten!
Es ist zwar alles schade (besonders für unsere Aufwände und Ausgaben) aber wir sind beide nicht sonderlich traurig darüber. Mittlerweile haben wir auch was anderes für uns entdeckt, was uns mehr liegt. 🙂







